Questionette

Veröffentlicht in NEU /!, Reflectionette von questionette am 7. Januar 2009

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Veröffentlicht in Community /?, NEU /! von questionette am 3. Januar 2009

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http://www.navidkermani.de/

Veröffentlicht in Islam - "Islam" /?, NEU /! von questionette am 1. Januar 2009

 ha’atelier – werstatt für philosophie und kunst …

 

ha'atelier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(…) Insofern haben wir uns Individuen gesucht, im Grunde aus der ganzen Welt, sowohl aus dem Westen als auch aus dem Nahen und Mittleren Osten bis hin in den Fernen Osten hinein, und nicht nur die arabische Version des Islams, sondern auch die persische, die türkische und die fernöstliche, und dann zu sehen, wie intim sind eigentlich die Texte untereinander, miteinander verwoben, sodass man eigentlich gar nicht mehr von einem Dialog sprechen kann, sodass die Seiten noch sozusagen in sich sich gegenüberstehen, sondern wir haben gefragt, wie viel Thora ist in der Koranliteratur, wie viel Midrasch, also rabbinische Literatur, gibt es im (…), in der Überlieferung der Korankommentatoren. Wie viel jüdische Mystik steckt in den Zufi-Traditionen und natürlich ist die gesamte judeo-arabische mittelalterliche Philosophie ein Diskurs. 

Also da macht es am allerwenigsten, das zeigt am allerschönsten eigentlich, wie sehr das getragen ist von einem Wir der Philosophen und nicht einer Abgrenzung Juden und Muslime. Und das Ziel wie gesagt war, in gewisser Weise das dialogische Prinzip selber infrage zu stellen, und zwar anhand einer sozusagen Materialität der Texte, die selber zeigen, wie intim die Verwobenheit ist, sodass eigentlich das Dialogische selber als ein Grenz- oder Kampfbegriff dasteht. (…) (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/805658/)

Veröffentlicht in Humor, NEU /!, Poesie /!, Reflectionette, Sprache von questionette am 11. August 2008

„Ich will jetzt nicht politisieren. Das Schlimmste was mir passieren kann; … wenn ich irgendein Stammtischmensch werde. … Ich bin froh, dass Sie wieder von einem Buch erzaehlen, ich bin schon in Schweiss ausgebrochen. … Wenn ich so spreche, wie ich gerade gesprochen habe, dann denke ich das ist der Jargon der Uneigentlichkeit. … Ich fuehle mich absolut uneigentlich, wenn ich aus den Bildern herausgerate, aus den Geruechen, aus den Anblicken, bin ich nicht ich. (Peter Handke im Interview mit Volker Panzer, Zdf, 2008)

Sehr schoenes Interview. Es dauert ca. eine Stunde. 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Volker_Panzer_trifft_Peter_Handke/Sendungen_Alle,476/448210

Veröffentlicht in NEU /!, Poesie /! von questionette am 22. April 2007

… Mag die Moderne auch gescheitert sein, weil sie alle Menschen gleichmachen und überall dieselben Normen durchsetzen wollte – vom Universalismus mögen sich Buergel und Noack nicht verabschieden. Ihre Documenta soll danach fragen, ob es nicht doch so etwas geben kann wie ein »Wertesystem, das tatsächlich für alle Leute, die auf der Welt leben, verbindlich ist«.

…Wo beginnt ein würdevolles Dasein? »Wir leben in schadenverursachenden Gesellschaften«, sagt Buergel. »Es muss darum gehen, die Leute aus ihrer Lethargie zu holen.«

http://www.zeit.de/2007/16/Documenta?page=1

Denken fuer alle. Jenseits von Gender, Race and Class

Veröffentlicht in NEU /! von questionette am 3. März 2007

(…)
Im ersten documenta-Magazin schreiben Sie: Es gebe Missverständnisse, die die Erfahrung mit Kunst behindern. Was wäre für Sie so ein Missverständnis?

Buergel: Zum Beispiel, dass ein Kunstwerk einen fixen Bedeutungskern hat, und dass man, wenn einem dieser Kern geliefert wird, alles verstehen und quasi mit nach Hause nehmen kann. Ich finde aber an Kunst gerade das so wunderbar, dass man in der ästhetischen Erfahrung die Integrität des eigenen Selbst nicht mehr aufrechterhalten kann.

Man kommt einem Kunstwerk erst nahe, wenn man sich aufmacht. Viele Leute wollen aber immer die gleichen bleiben: möglichst das Unkontrollierbare an ästhetischer Erfahrung in den Griff kriegen! Der kunsttheoretische Akademismus und die Cultural-Studies-Lastigkeit der letzten Jahre hat dieser Haltung total zugearbeitet. (via derStandard.at)

Just dewey it / II

Veröffentlicht in NEU /!, Poesie /! von questionette am 24. Februar 2007

Gemeinsam sich fremd sein

Veröffentlicht in Fremd, NEU /! von questionette am 11. Februar 2007

Im Wissen, dass das eine mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun hat. Aber eine These:
Die Erfahrung, sich in der eigenen Haut, im eigenen "Geschlecht", im eigenen gesellschafltichen Umfeld sich immer wieder mal FREMD zu fuehlen, "entfremdet"?, ist eine gute Voraussetzung dafuer andere zumindest respektvoll nicht zu verstehen.

Ueber ENTFREMDUNG spricht die Philosophin Rahel Jaeggi am Dienstag, den 13. 3. 07, 19.00 Uhr mit Robert Misik im Bruno Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien.
(Aus einem Interview mit Robert Misik im Falter)

Jaeggi: Wie schon gesagt: Nicht entfremdet zu sein bezeichnet eine bestimmte Weise des Vollzugs des eigenen Lebens. Exemplarisch gesagt: Aneignung eines öffentlichen Raums, beispielsweise, bedeutet mehr, als dass man ihn benutzt. Entfremdet ist man, wenn man nicht mehr aktiver Teilnehmer der Verhältnisse ist, in denen man lebt.


Vom Privaten zum Oeffentlichen?

Veröffentlicht in NEU /! von questionette am 2. Februar 2007

Und irgendwie kommt man mit Blumfeld auch dahin!

Veröffentlicht in NEU /!, Poesie /! von questionette am 28. Januar 2007

Distelmeyer: "Sexuelle Lust steigert sich, je länger man sich einfach nur begreift. Sex ist oft nur Onanie, als Prinzip des Monologs, wo du den zweiten immer mitdenkst. Dieser falsche Begriff von Sexualität überträgt sich auf unsere Kommunikation. Da ist einerseits die Feststellung, daß alles nur Selbstgespräch ist, andererseits, daß dich ja nicht interessiert, was du erlebst, sondern nur, was du davon erzählen kannst. Und umgekehrt."
In der darauffolgenden SPEX-Ausgabe 03/92 erschien folgender Leserbrief von Jochen Distelmeyer:

Hallo,
wer ist denn für die beknackte Hervorhebung "Sex ist oft nur Onanie…" verantwortlich? Quatsch mit Soße. Mag sein, daß das so von Euch/Dir (?) erlebt wird, von mir garantiert nicht. Und überhaupt, klingt bald so als hätte ich was gegen Onanie. Empfehle hierzu "Jeder Mann kann" von Marilyn Fithian und William Hartmann.

Blumfeld loesen sich auf. Das ist traurig.

Ps, Verbotene Fruechte. Die Band spricht (wie auch JaKönigJa und zum Teil Erdmöbel) eine
Sprache des »Danach«, eines Individuums jenseits der beendeten, aber
noch aktuellen Erzählungen.