Video – Portrait Mohamed Bourouissas und hier ein schriftliches Interview auf Deutsch.
Die Bilder sind aus einer Spiegel – Fotostrecke.
Sternstunde Religion: Der nackte Feind – Macht und Ohnmacht der Bilder. Ein Dokumentarfilm von Claus Josten (via SF Videos)
Je suis à Paris! Und auf dem Weg her hab ich den ersten Teil (hier ein Ausschnitt daraus) von „La Commune“ (Peter Watkins) im TGV geschaut …
Wow! Ich hab sogar mein Passwort vergessen, solange war ich nicht mehr „zu Hause“ ...
INTEGRATION
Wir sind nicht alle Fatma!
VON FERDOS FORUDASTAN | © DIE ZEIT, 30.07.2009 Nr. 32
Warum tun sich die Deutschen so schwer, Migranten differenziert zu betrachten? Eine Empörung
http://www.zeit.de/2009/32/oped-Multikulti
(…) Theorie brauchen sie (hier: Menschen unterschiedlicher Religionen im Iran) eigentlich nicht. Wozu, wenn man miteinander lebt, muss man dann den anderen fragen, woran er glaubt und aus welchem Grund er glaubt; weil der Glaube ist doch wohl für jeden eine sehr persönliche Sache … ich muss sagen, ich sehe das nicht als notwendig, wenn man gut miteinander leben kann, das man dann auch vordergründig über den Glauben miteinander redet. (…)
(Sternstunde Religion: Interreligiöser Dialog im Schatten des Nahostkonfliktes – Eine Muslimin, ein Jude und eine Christin im Gespräch; und zwar: die christliche Theologin Viola Raheb (Palästinenserin), die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi (Iranerin), der Rabbiner Tovia ben Chorin (Israeli).
Irgendwie ein schönes Gespräch; und zwar gerade weil man sieht wie schwierig es ist miteinander zu reden … Der Versuch von Viola Raheb immer wieder die Genauigkeit ins Spiel zu bringen, sich genau anzusehen aus welcher Perspektive man etwas betrachtet, zu reflektieren wovon man genau redet, das ist schon immer wieder ein wichtiger Hinweis. Interessant dabei auch ihre Position als Theologin und ihre Forderung, dass Vertreterinnen von Religionen sich auch die Hände „schmutzig“ machen müssen, sprich: zu Wort melden, wenn es darum geht, dass etwas „im Namen der Religion“ passiert, was eher politisch oder ideologisch motiviert ist.
Auch die realistische Sicht von der islamischen Theologin Hamideh Mohagheghi gefällt mir : Dialog hat seine Grenzen. Punkt. (…und trotzdem)
Was in aller Welt hat Michel Foucault mit Darwin zu tun?
Philipp Sarasin: (…) “Er setzt an diversen Stellen seines Werks den Namen Darwin ein, um die Zufälligkeiten, das Diskontinuierliche, das Sprunghafte von Geschichte zu beschreiben. Und er nennt seine historische Methode genauso wie Darwin: die Genealogie. Das heißt, das Zurückschauen; woher kommt eine bestimmte Erscheinungsweise: der moderne Staat, eine Nation, das moderne Subjekt oder unser Konzept von Sexualität, … Da sagt Foucault, das sind nicht Wesenheiten, die stabil sind durch die Geschichte hindurch, sondern die sich aus zufälligen, völlig kontingenten Umständen so ausgebildet haben. Und ich muss als Historiker rekonstruieren, aus welchen Konflikten heraus und welchen Abhängigkeitsverhältnissen im Laufe der Zeit über zufällige Stufen sich das heutige Erscheinungsbild herauskristallisiert hat.“ (…)
done
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Leider schaff ich es nicht, das Gespräch mit Feridun Zaimoglu direkt raufzuladen. Ich hoffe, der Link funktioniert noch eine Weile. Und beim Dahinlesen denk mich mir grad; Gibt’s eigentlich so Leute wie den Navid Kermani, Feridun Zaimoglu, Tariq Ramadan, Nilüfer Göle, … auch in Österreich? Außer Carla Amina Baghajati fällt mir eigentlich niemand ein, der/die sich zu Themen wie Modernität, Islam/muslimisch, Integration, … was auch immer in diese Richtung fällt, interessant äußern würde – medial präsent … ???
Ja, ja, auch das passt ins neue Themenblog: „Freundschaft“.
Seit ich Diedrich Diederichsens Buch „Sexbeat“ gelesen habe und da seine Beschreibung von Freundschaft, ging und geht mir dieses Thema immer wieder mal durch den Kopf …
(…) Doch unsere Freunde, unsere Großfreunde hält etwas anderes zusammen: Sie wissen, sie sind besser. Sie kritisieren einander zwar viel und heftig, aber sie wissen, daß sie sich dies leisten können, denn sie wissen untereinander, jeder von ihnen ist, auch wenn er sich die heftigsten Demontagen durch seine Freunde ausgesetzt sieht, mehr wert als jeder andere in der Welt. (…) (Diederich Diederichsen, Sexbeat, S.67)
Also, mich hat das damals beim Lesen irgendwie verwundert. Ist das bei mir auch so? Naja, hier gute Gedanken (eine Arte-Reihe), OBWOHL DIE BEIDEN TYPEN MIR DAS WORT „STREBER“ – das ich gar nicht so mag – WIEDER IN ERINNERUNG GEBRACHT HABEN.
done
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